Skurriles

ignobelpreis

Der Ig-Nobelpreis (von engl.: ignoble: unwürdig, schmachvoll, schändlich), gelegentlich als „Anti-Nobelpreis“ bezeichnet, ist eine satirische Auszeichnung, die von der Harvard-Universität in Cambridge (USA) für unnütze, unwichtige oder skurrile wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird. Die Verleihung fand erstmals 1991 statt. Bedingung für eine Nominierung ist, dass die Errungenschaft „nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte“. Weiterhin muss das Forschungsthema neuartig sein – niemand darf vorher eine ähnliche wissenschaftliche Arbeit abgeliefert haben. Nach der Wissenschaftszeitschrift Nature werden die Preise für Arbeiten verliehen, die einen „zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“. Das Magazin „Annals of Improbable Research“ und Mitglieder der Universitäten von Harvard und Radcliffe bilden die Jury.

die besten.
Ornithologie 
Ivan R. Schwab von der University of California, Davis und Philip R.A. May d. ä. von der University of California, Los Angeles, für die Beantwortung der wichtigen Frage, warum Spechte keine Kopfschmerzen bekommen.
Frieden 
Claire Rind und Peter Simmons von der Newcastle University für die Erforschung der Hirnströme von Heuschrecken beim Star-Wars-Betrachten
Statistik 
Jerald Bain vom Mt. Sinai Hospital in Toronto und Kerry Siminoski von der University of Alberta für ihren massvollen Report „Das Verhältnis zwischen Körpergrösse, Penislänge und Schuhgrösse“ (The Relationship Among Height, Penile Length, and Foot Size)
Physik 
The Japanese Meterological Agency, für ihre siebenjährige Studie darüber, ob Erdbeben durch Welse verursacht werden, die mit den Schwänzen wackeln. (Der Gewinner ist nicht mehr offiziell gelistet, da sein Gewinn auf etwas basiert, was sich als irriger Pressebericht herausstellte.)
Physik 
John Mainstone und Thomas Parnell von der University of Queensland für die ununterbrochene Beobachtung von tropfendem Teer seit 1927 – ein Tropfen pro neun Jahre, bisher 8 Tropfen, der letzte fiel 2000.

Hier geht es zu den Preisträgern

darwinawards

Der Darwin-Award ist ein Preis, der im Bereich Nonsens angesiedelt ist. Er „wird im Gedenken an Charles Darwin an Menschen vergeben, die den menschlichen Genpool dadurch verbessern, dass sie ihr eigenes Leben als ultimatives Opfer darbringen. Gewinner des Darwin-Awards eliminieren sich selbst auf aussergewöhnlich idiotische Weise und erhöhen dadurch die Chancen eines langzeitigen überlebens unserer Spezies.“ Seit 1994 wird der Preis, den niemand wirklich haben möchte, vergeben.

Es wird unter Darwin-Award-Fans recht heftig diskutiert, ob jemand, der lebende, eigene Kinder besitzt, überhaupt den Preis gewinnen kann – da ja die „Idiotie-Gene“ des Unglücklichen in seinen Nachkommen weiterleben. Andererseits wurde eine ältere Dame, die ihren einzigen Sohn tötete, aufgenommen.

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